Wann ist Hecken schneiden laut dem Bundesnaturschutzgesetz verboten?
Aufgrund des Artenschutzes ist es nach dem Bundesnaturschutzgesetz § 39 Abs. 5 vom 1. März bis 30. September grundsätzlich verboten, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze zu kürzen. Bei Nichteinhaltung droht ein Bußgeld bis zu 50.000 €.
Ein starker Rückschnitt erfolgt idealerweise außerhalb der Brut- und Setzzeit, im Winter von Oktober bis Februar. So kann die Hecke im Frühjahr wieder kräftig neu austreiben. Erlaubt sind zur Jahresmitte lediglich schonende Pflege- und Formschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen. Trotzdem solltest du jedesmal beim Schnitt einer Hecke genau prüfen, ob dort Vögel brüten. Erst wenn du auf der Suche nach belegten Nestern keine gefunden hast und sicher ausschließen kannst, dass dort Tiere nisten, solltest du die Heckenscheren ansetzen.
Es gilt, den Artenschutz zu beachten: Im Mai und Juni nur Formschnitt für den Vogelschutz

Hecken und Gebüsche sind wichtige Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen. Viele Vogelarten nutzen sie während er Brut als geschützten Nistplatz, zum Beispiel die Amsel. Werden schützende Zweige weggeschnitten oder wird ein Nest durch den Schnitt freigelegt, kann das brütende Altvögel stören und Jungvögeln schaden.
Auf die richtige Heckenschere kommt es an
Für einen sauberen und schonenden Schnitt brauchst du nicht nur den richtigen Zeitpunkt, sondern auch das passende Werkzeug. Eine scharfe Heckenschere sorgt dafür, dass Zweige sauber abgeschnitten werden, statt auszufransen. Das ist wichtig, damit die Hecke nach dem Schnitt gesund weiterwächst und keine unnötigen Verletzungen an den Pflanzen entstehen.
Gerade bei vielen Hecken im Garten ist eine Akku-Heckenschere praktisch, weil du kabellos arbeitest und flexibel entlang der Pflanze kürzen kannst. Für hohe Hecken oder schwer erreichbare Seitenflächen eignet sich eine Teleskop-Heckenschere, mit der du auch weiter oben sauber arbeiten kannst. Bei dickeren Ästen oder stark verholzten Bereichen kann dagegen eine leistungsstarke Benzin-Heckenschere sinnvoll sein.
Auch eine Gartenschere gehört zur Grundausstattung. Sie ist ideal, wenn du einzelne Äste gezielt kürzen, ausgefranste Stellen korrigieren oder empfindliche Heckenpflanzen vorsichtig nacharbeiten möchtest. Besonders bei immergrünen Pflanzen wie Kirschlorbeer kann ein präziser Schnitt mit der Gartenschere helfen, braune Blattränder zu vermeiden.

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7 Tipps für einen sauberen Heckenschnitt
Beim Heckenschnitt kommt es nicht nur auf den richtigen Zeitpunkt an, sondern auch auf die passende Technik. Gerade im Frühjahr und Sommer sollten Schnittmaßnahmen besonders behutsam erfolgen, damit die Hecke dicht bleibt und mögliche Nistplätze nicht gestört werden.
- Gebüsche vor dem Schnitt kontrollieren: Bevor du zur Heckenschere greifst, solltest du die Hecke sorgfältig auf gluckende Vögel oder belegte Nester prüfen. Besonders in der Brutsaison der Vögel ist Vorsicht geboten.
- Behutsam und nicht zu stark kürzen: Beim Kürzen von Hecken im Sommer geht es vor allem darum, den frischen Zuwachs zu kürzen. Ein Radikalschnitt oder das Kürzen größerer Bereiche sind in dieser Zeit bei der Heckenpflege nicht erlaubt. Arbeite deshalb moderat und entferne nur so viel, wie für die Form notwendig ist.
- Trapezform wählen: Viele Hecken bleiben dichter, wenn sie unten etwas breiter und oben schmaler geschnitten werden. So bekommen auch die unteren Bereiche ausreichend Licht. Besonders bei Nadelgehölzen kann das helfen, braune Stellen und Verkahlen zu vermeiden.
- Neue Triebe nicht komplett entfernen: Kürze frische Triebe nur teilweise ein. Bleibt ein Teil des neuen Zuwachses stehen, kann die Hecke weiter gesund austreiben und mit der Zeit dichter werden.
- Bei Kirschlorbeer vorsichtig schneiden: Immergrüne Heckenpflanzen reagieren empfindlich auf grobe Schnitte. Für ein besonders sauberes Ergebnis ist hier eine FUXTEC Gartenschere die bessere Wahl.
- Schnüre als Orientierung nutzen: Wenn deine Hecke besonders gerade werden soll, kannst du vor dem Schneiden zwei gespannte Schnüre entlang der Seitenflächen nutzen. Sie helfen dir, die gewünschte Höhe und Form gleichmäßig einzuhalten.
- Nachbarschaftsrecht beachten: Steht die Hecke direkt an der Grundstücksgrenze, solltest du klären, wer für die Pflege zuständig ist. Auch Vorgaben zur Höhe können je nach Bundesland, Gemeinde oder Kommune unterschiedlich sein. Eine kurze Abstimmung mit deinen Nachbarn verhindert späteren Ärger.
Fazit: Beim Heckenschnitt Brutsaison der Vögel beachten
Bei einem Heckenschnitt zählt nicht nur die gewünschte Form, sondern auch der Schutz von Tieren und Pflanzen. Nach § 39 BNatSchG ist es unter anderem untersagt, Gehölze bis Ende September abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen. Ebenso solltest du vermeiden, Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen. Behutsame Pflegeschnitte sind möglich, erfordern aber besondere Vorsicht. Kontrolliere vor dem Schnitt gründlich, ob sich belegte Nester in den Sträuchern befinden, und setze die Schere nur an, wenn du nistende Vögel sicher ausschließen kannst.
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Ein starker Rückschnitt von Hecken ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. März bis 30. September grundsätzlich verboten. In dieser Zeit dürfen Hecken nicht radikal gekürzt oder auf den Stock gesetzt werden.
Ja, schonende Form- und Pflegeschnitte sind im Mai und Juni unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Vorher solltest du die Hecke aber sorgfältig auf belegte Nester und brütende Vögel kontrollieren.
Ein vorsichtiger Formschnitt ist häufig rund um den Johannistag Ende Juni sinnvoll. Dann ist der erste starke Austrieb meist abgeschlossen und die Hecke behält ihre Form oft länger.
Hecken sind wichtige Brut- und Lebensräume für Vögel. Befinden sich belegte Nester in der Hecke, darfst du nicht schneiden, da Jungvögel und brütende Tiere sonst gestört oder gefährdet werden können.
Für einen sauberen Schnitt sollte die Heckenschere scharf und passend zur Hecke gewählt sein. Akku-Heckenscheren eignen sich für flexibles Arbeiten, Teleskop-Heckenscheren für hohe Bereiche und Gartenscheren für einzelne Äste oder empfindliche Pflanzen.
Eine Hecke bleibt dichter, wenn sie regelmäßig und schonend geschnitten wird. Besonders hilfreich ist eine Trapezform, bei der die Hecke unten etwas breiter bleibt, damit auch die unteren Bereiche genug Licht bekommen.
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